Dienstag, 2. August 2016

Reha vorbei

Ja - 3 Wochen sind schon wieder um und ich bin wieder Zuhause. Die Reha hat mir wieder gut getan. Viel Sport habe ich gemacht: MTT, Ausdauer, Nordic Walking, Mamma-KG und Wassergymnastik ....  Eigentlich sollte ich es auch Zuhause machen. Okay Wassergymnastik und Nordic Walking mache ich. Aber ich bin keine Fitnessstudiogängerin. Hab es schon mehrfach probiert. Ne - ist nicht mein Ding. Da so ganz alleine vor diesen komischen Geräten zu hocken und seine Übungen runter zu rattern. Neeeee. Im Sommer müffelt es nach altem Schweiß in solchen Studios. Neeeeee.

Wegen meiner Lymphe - oder sagt man da meinen Lymphen (?) - keine Ahnung. Also wegen der Lymphe muss ich mir nen Armstrumpf verschreiben lassen. Aber bitte keinen fleischfarbenen. Wenn, dann etwas buntes. In Pink, Blau, Grün oder so.

Ach - und 3 Kilo habe ich in der Reha abgenommen. Eigentlich bei dem Laufpensum am Tag kein Wunder. Rauf, Runter, Rum, Num, Hin und Her. Ich war ständig auf Achse. 


Dienstag, 12. Juli 2016

2. Reha in Bad Waldsee

Heute kam ich zu meiner 2. Reha in Bad Waldsee an. Witzigerweise habe ich das selbe Zimmer, wie schon letztes Jahr.

Es ist eigentlich ganz praktisch, wenn man sich schon auskennt. Denn dann weiß man schon, wo man was findet, muss sich nicht großartig zurecht finden und die Entspannung kann direkt beginnen.

Es ging aber ein bisschen stressig los. Kaum angekommen, hieß es nämlich gleich "Frau Wöhr, Sie haben gleich um 11 Uhr Ihren Aufnahmetermin beim Arzt". Wieviel Uhr ist es jetzt? 5 Minuten vor 11 Uhr. Ja - ne - ist klar. Also schnell auf's Zimmer geflitzt, Koffer nur reingeschoben und ab zur Ärztin - auch wieder die selbe wie letztes Jahr.

Mit der Ärztin habe ich dann mal meinen Therapieplan besprochen:

# Stressbewältigung
# Yoga
# Entspannungstechnik
# Gehirnjogging
# Gedächtnistraining
# Atemgymnastik
# Aquajogging
# Bewegungsbad
# Mamma-KG
# Lymphdrainage
# Marnitz-Massage
# Heublumensack
# CO2-Bad
# Gerätetraining - sprich MTT (Muckibude)
# Nordic Walking - aber alleine, nicht in der Gruppe
# Ernährungsberatung/Lehrküche
# verschiedene Vorträge

Ja - hört sich nach vollem Programm an. Doch das wird nicht sooooo schlimm - hoffe ich mal. Wenn doch, kann ich wieder etwas streichen lassen.

Nach dem Mittagessen durfte ich dann ins Schwesternzimmer zum Wiegen. Pah 3,5 kg mehr als Zuhause.

Am Mittag war dann Hausführung angesagt, danach ging ich in strömenden Regen zum Einkaufen und abends habe ich gleich bei einem Kreativworkshop teilgenommen. Hab mir da eine Handytasche gefilzt. Ging voll daneben. Sieht nicht schön aus, aber sehr selten *lach*

So langsam fühle ich mich auch wieder wohl. Jetzt mal schauen, was die nächsten Tage so mit sich bringen.



Donnerstag, 4. Februar 2016

Wieder Daheim

Heute ist Weltkrebstag und ich bin wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Jetzt möchte ich mir doch noch so meine Gedanken zum Weltkrebstag machen. Warum gibt es überhaupt so einen Tag?

Er dient zur weltweiten Information und dem Austausch über gesunde Lebensweisen, Früherkennung, Behandlung und Nachbehandlung. Wir Krebs-Blogger wollen sensibilisieren. Wir wollen das Thema enttabuisieren.  Deswegen schreibe auch ich auch so offen über meine Brustkrebserkrankung. 

Ein offener Umgang mit der Diagnose Krebs baut Ängste ab. Auf der Betroffenenseite als auch auf der Nicht-Betroffenenseite. Na ja nicht bei jedem. Das sieht man ja schon daran, wieviele Freund- und Partnerschaften an dieser Krankheit zugrunde gehen. Nichtbetroffene können oft nicht damit umgehen,das jetzt der PartnerIn, FreundIn, NachbarIn, Familienangehörige ..... an Krebs erkrankt ist. Das ist schade. Denn genau in solchen Augenblicken braucht man Zuspruch und einen gestärkten Rücken durch Angehörige und Freunde.

Durch einen offenen Umgang mit der Krankheit, durch Aufklärung und frühzeitiges Erkennen besteht eine gute Behandlungs- und Heilungschance für Betroffene.

Bleibt gesund und geht zur Vorsorge.

Das diesjährige Motto lautet: We can - I can


Montag, 1. Februar 2016

Ergebnis der Gewebeuntersuchung

Jaaaaaa - ich hab euch noch gar nicht berichtet, wie das histologische Ergebnis des Drüsengewebes ausgegangen ist. Na ja - hab's ja heute auch erst erfahren. Alsoooooooo: es ist alles in Ordnung. Das Drüsengewebe war tumorfrei. Juhuuuuuuuu.

Ich hatte ja dieses doofe Kopfkino. Schwimmt was drin rum - schwimmt nix drin rum? Meint ne Tumorzelle, sie könnte jetzt mal Erwachsen werden und Wachsen? Ja das alles schwirrte in meinem Kopf rum. 

Doch es ist nix - alles gut. Keine dumme Krebszelle machte in meinem Mopsie sein Seepferdchen oder den Freischwimmer oder meinte, jetzt mal wachsen zu müssen.

Er waren lediglich 350 gr. Drüsengewebe, das entfernt wurde. Stellt euch mal vor: 350 gr. Geht mal zum Metzger und kauft euch 350 gr. Hackfleisch. 3 5 0 - legt das mal vor euch hin und guckt's euch an. Jaaaaaa -  ist ganz schön viel - Puh. Davon könnte ihr für 4 Personen ne Bolognese machen - aus dem Hackfleisch *lach* *lol*. 

Aber jetzt ist alles 1 Körbchengröße kleiner. Ich habe immer noch genug - kein Thema. Aber jetzt ist es ein schönes C-Körbchen *grins*.

Wenn dann alles schön verheilt und abgeschwollen ist gehe ich BH's shoppen - schöne BH's und nen Badeanzug oder/und nen Tankini.

Tschaka.


Tag 5 (!) - nach der OP

Ich erzähle euch bestimmt nichts Neues - da müßt ihr jetzt aber durch. Ob ihr wollt oder nicht - aber oben rechts ist das große rote X :-).

Tag 5 (!) nach OP und meine Drainage fördert immer noch fleißig weiter. In der letzten Flasche waren insgesamt 150 ml drin :o).

30 ml waren es wieder in den letzten 24 Stunden :o).

Ergo: ich muss noch bleiben und darf net Heim. Darf Lesen, Spielen, Schreiben, Schlafen, bissele Spazieren gehen - na ja Wetter lädt dazu net wirklich ein. 


Sonntag, 31. Januar 2016

Tag 4 nach der OP

..... nein die Drainage wird immer noch nicht gezogen. Sie fördert noch zuviel Wundwasser. Ich übe mich in Geduld, den ich will ja keine Wunswasserhöhle riskieren, die sich dann entzündet. 

Dann mache ich es mir eben weiterhin hier gemütlich und genieße das "Nichtstun" mit Internet, Lesen, Fernseh gucken, Schlafen und bissele Spazieren gehen. So bekommt man den Tag auch rum.

 

Samstag, 30. Januar 2016

Tag 3 nach der OP

Ich hasse Drainagen. Meine kann immer noch nicht gezogen werden. Das läuft und läuft und läuft. Heute ist Tag 3 nach der OP und 110 ml im Fläschchen. Heute Nacht kamen wieder 10 ml dazu. Das heißt auch: immer noch net Duschen. Immer diese Katzenwäsche am Waschbecken. Wenigstens konnte ich meine Haare heute Morgen am Waschbecken waschen.


Mittwoch, 27. Januar 2016

OP vorbei

Bin noch etwas matschig und müde. Doch die OP war erfolgreich. Sie hat ein bisschen länger gedauert, als geplant, weil doch einiges weggenommen werden mußte. Aber letztendlich ging alles glatt. Den Komprsssions-BH, den ich jetzt wieder einige Wochen tragen muss, ist jetzt zu groß :-). Doch es gibt jetzt eh nen Neuen vom Sanitätshaus :-).

Jetzt sind beide Mopsies gleich und ich kann endlich diesen Gummimops verschenken und BH's von der Stange kaufen gehen. Eine Körpchengräße kleiner. Juhuuuuuu


Es ist soweit

Nun liege ich hier im supersexy Flügelhemdchen und warte darauf, dass sie mich abholen und in den OP fahren. Dr. G. hat vorhin schon alles abgezeichnet.

Dienstag, 12. Januar 2016

Es wird ernst ......

Es wird ernst und Conny ist nicht mehr ganz so cool. Morgen Vorstationär ins RBK Stuttgart. Gespräch mit Operateur, Anästhesie ....... Und nächste Woche wird mein Mopsie kleiner gemacht. 

Es ist eigentlich die gleiche OP wie letztes Jahr. Mit dem Unterschied, das jetzt Drüsengewebe rauskommt ohne Tumor. Und das es diesmal rechts ist.

Aber wisst ihr was, ich habe trotzdem bissele Bammel, dass da vielleicht etwas klitzekleines drin ist, was man jetzt noch gar nicht sieht und merkt. Das so eine miniminimini Krebszelle in der Gegend rumschwimmt. So ein Zufallsbefund. Denn untersucht wird das Gewebe ja trotzdem. 

Aber nein - ich denk positiv.


Donnerstag, 10. Dezember 2015

Vor 1 Jahr

Genau 1 Jahr ist es jetzt her - 10.12.2014. Da klingelt mittags das Telefon und man überbrachte mir die Diagnose, die unser ganzes Leben auf den Kopf stellte: "Frau Wöhr, die Biopsie ergab doch kein Fibroadenom. Es ist bösartig. Bitte kommen Sie am 15.12.2014 zur weiteren Besprechung ins Brustzentrum." 

Ich höre die Worte noch heute in meinen Ohren klingen. Zum Glück war da gerade Ulrike bei mir. Sie blieb, bis mein Mann kam.

Die Diagnose "Sie haben Brustkrebs" war viel schlimmer, als ich 2004 die Diagnose MS bekam. Der Gedanke Krebs zu haben, war für mich schlimm. Muss ich jetzt Sterben? Ja das waren damals meine Gedanken.

1 Jahr ist das jetzt schon alles her und mir geht es soweit gut. Ob jetzt alles wieder wie vorher ist? Nein. Es hat mich glaub schon verändert. Ich lebe bewusster. Höre mehr auf meinen Körper. Musste ich ja schon wegen meiner MS tun, aber jetzt noch mehr.

Durch die Krankheit habe ich viele nette Leute kennengelernt. Auch auf Facebook fand ich eine tolle Gruppe mit ganz vielen tollen Pinkys, von denen ich auch viele persönlich kennenlernen durfte.

Schön, dass es euch gibt. 

 



Donnerstag, 3. Dezember 2015

Ich war beim TÜV

Neeee - net mit meinen Autos. Mit meinen Mopsies :-). 

Mit etwas flauem Gefühl ging's heute nämlich zur 2. Mammographie nach meiner OP im Januar 2015. Ich glaube, das komische Gefühl vor den Nachsorgen wird mich immer begleiten. Diesmal wurden beide Mopsies gequetscht. Auf der gesunde Seite tat es nicht so weh, aber die operierte Brust - auweia. 

Eigentlich wollte ich die nette MTA fragen, ob ich die Mopsiequetschmaschine für meinen Blog fotografieren dürfte. Hab's aber dann doch vergessen. So kann ich heute doch kein Bild zeigen.

Anschließend musste ich dann noch in der Minikabine auf die Ärztin warten. Es musste ja noch "geschallt" werden. Also ein Ultraschall musste noch gemacht werden. Bei dem operierten Mops tat es bissele weh. Die Ärztin musste da stärker drücken, um die Narbe genau anzusehen. 

Da habe ich nämlich Angst, dass sich dort ein Narbenrezidiv bildet. Aber sie konnte mich beruhigen. Alles in Ordnung. Die Bilder sehen gut aus und der Ultraschall auch. Sehr schön. Es besteht lediglich immer noch eine Wundwasserhöhle. Lauter kleine Pfützchen. Auf meine Frage, was man da machen kann, antwortete sie mir "nichts, das vergeht von selbst wieder. Das dauert eben."

Jetzt habe ich wieder 1/2 Jahr Ruhe - aber nur vor der Mammographie. Meine nächste Nachsorge beim Gyn ist im Januar 2016. 

Im Januar 2016 begebe ich mich übrigens wieder unter's Messer. Da lasse ich mir meinen gesunden Mops kleiner machen. Dann bin ich wieder symmetrisch und muss keinen Gummimops mehr tragen. Der nervt nämlich. Vorallem weil ich da nur spezielle BH's tragen kann. 

Also Leute genießt die Vorweihnachtszeit und lasst es euch gut gehen. Ich tue es nämlich auch :-). 


Montag, 23. November 2015

Bluttest - Endoxifenspiegel

Mein Brustkrebs war hormonabhängig - sehr sogar. Deswegen muss ich jetzt auch Antihormone nehme. Ich will mir jetzt auch meinen Endoxifenspiegel messen lassen, um zu sehen, ob das Tamoxifen in der Leber verstoffwechselt wird.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Ergebnisse meiner Vor/Nachsorge

Alles im grünen Bereich. Meine Schlafstörungen, die mich teilweise die Nacht zum Tag machen lassen, kommen vom Tamoxifen. Man kann auch sagen "es sind die Wechseljahre". Durch die Antihormontherapie, die ich ja 5 Jahre - oder auch länger - machen muss, würde ich mit Vollgas in die Wechseljahre katapultiert. Na ja - eigentlich bin ich schon in den Wechseljahren, doch jetzt noch mehr. Um meinen Hormonspiegel zu berechnen, wurde mir Blut abgenommen. Dann kann man sehen, ob meine Eierstöcke noch Hormone produzieren oder ob sie nur so als Zierde da sind. Sollten sie nämlich noch Hormone produzieren, fliegen sie raus. Obwohl - wenn sie nix mehr produzieren, könnte ich sie auch rausschmeißen. Unnötiger Ballast.

Im November gehe ich dann auch zur Beratung ins Brustzentrum. Ich will mir meine gesunde Brust verkleinern lassen. Dann bin ich wieder symmetrisch. Die OP will ich dann im nächsten Jahr - Januar/Februar - machen lassen. Ja - und beim Humangenetiker lasse ich mich auch beraten. Da kann man einen Test machen, ob der Brustkrebs bei mir - außer hormonell bedingt - evtl. familiär bedingt war/ist. Denn ich komme aus einer Brustkrebs/Eierstockkrebs-Familie. Klar, so ein Test hat Vor- und Nachteile. Doch ich weiß dann, woran ich bin und kann mein persönliches Risiko, wieder zu erkranken, besser einschätzen. Obwohl man nie weiß, ob und wann wieder etwas auftaucht. Ich glaube ein geringes Restrisiko wird immer bleiben.

Im Dezember ist dann wieder eine Mammographie beidseitig dran. Also ich wurde von meinem Doc mit vielen Überweisungen versorgt :-) und es bleiben spannende Monate.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Montag, 12. Oktober 2015

Vorsorge / Nachsorge

So - habe morgen meine nächste Tumornachsorge und gleichzeitig Krebsvorsorge. 

Ich will dann auch mal mit dem Doc bereden, ob ich meine Eierstöcke rausmachen lassen soll. Was weg ist, kann nimmer krank werden. Ich weiß ja auch gar nicht, ob und wieviel Hormone meine Eierstöcke noch produzieren. Man sagte mir "nix mehr - weil ich ja schon seit 8 Jahren meine Periode nicht mehr habe".

Dann will ich ne Überweisung zum Humangenetiker und ich will mir meine gesunde Brust verkleinern lassen. 

Also hab wieder viele Fragen. Aber bei dem Doc habe ich keine Bedenken, dass ihm meine Fragerei auf den Nerv geht.

Also, wenn Ihr Zeit habt, denkt morgen ab 10:15 Uhr an mich.

Donnerstag, 10. September 2015

Bilder zum Race for the Cure

Am 5./6.9. war ich ja in Frankfurt zum "Race for the Cure". Das war ein unbeschreiblich schönes magisches Erlebnis. Dieser Zusammenhalt - einfach genial. Wir Survivor waren ne tolle pinkene Truppe. Also nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall auch wieder Laufen. Wahrscheinlich Köln und Frankfurt.




Donnerstag, 23. Juli 2015

Schon wieder fällt mir ein Stein vom Herzen

Warum? War heute zum Ausschluss von Lebermetastasen beim Leber-CT. Mein Doc fand gestern einen Schatten auf der Leber und wollte es abgeklärt haben. Nicht nur er - auch ich. Dank Vitamin B bekam ich gleich für Heute einen Termin zum CT. 

Ich war sehr nervös und hippelig. Mein Mann begleitete mich zum Termin - Danke mein Schatz. Dort angekommen musste ich erstmal in 1 Stunde 1 Liter Wasser trinken. War bei den Temperaturen kein Problem. Danach kam ich dann zur Untersuchung. Sie dauert nicht lange. Ich bekam ein Kontrastmittel gespritzt und wenig später war die Untersuchung auch schon wieder vorbei.   

Es wurde lediglich eine "inhomogene Leberverfettung"!festgestellt. Was das jetzt im Endeffekt heißt? Keine Ahnung. Mir/Uns war wichtig, dass es keine Metatasen waren. Den Rest werde ich mit meinem Doc klären.


Sonntag, 12. Juli 2015

Arztsuche und keine Ende?

Ich war am Donnerstag so etwas von angepisst..... ... :-( :O. . Hatte da meine 2. Nachsorgeuntersuchung. Jetzt bekomme ich von dem Doc kein weiteres Rezept mehr für Lymphdrainage. "Sei bei mir nicht erforderlich, weil ich kein Lymphödem hätte."

Stimmt - habe ich auch nicht. Doch trotzdem habe ich Wassereinlagerungen im operierten Mopsie. Es ist laut der Radiologin - wo ich im Juni meine Mammographie hatte - auch noch eine Seromhöhle - also eine Ansammlung von Wundwasser - vorhanden. Das interessierte den Doc aber nicht wirklich.

Auch meine Knochenschmerzen - Nebenwirkungen vom Tamoxifen - in beiden Hüftbeugern ignorierte er. "Sie nehmen Tamoxifen ja noch kein 1/2 Jahr. Warten Sie mal ab, dann müssten die Schmerzen weg sein - und wenn nicht, nehmen Sie eben Ipuprofen."

Ein Ultraschall der Brust fand er auch nicht nötig "das machen ja bei der Mammographie die Radiologen". "Seromhöhle kontrollieren - warum? Nicht nötig."

Wegen dem Tamoxifen, das ich ja seit März nehme, wollte ich eine Endoxifenspiegelmessung machen lassen. "Auch nicht nötig. Ist wissenschaftlich gar nicht erwiesen, dass das stimmt. Außerdem sei so ein Test teuer." 

Blutbild mit Kontrolle der Leberwerte sowie Lebersonographie und Vitamin D - Spiegel messen - soll mein Hausarzt machen.

Okay - er tastet dann nur meine Brust ab - mit Gummihandschuhe (!) versteht sich - weil man da ja auch so viel Gefühl hat, um etwaige Veränderungen zu ertasten. Und das war's. 

Ich hatte noch einige andere Fragen. Diese verkniff ich mir. Jetzt suche ich weiter nach einem anderen Doc. Obwohl ich den glaub schon gefunden habe. 

Einen Tag später - nämlich freitags auf dem Weg zur Lymphdrainage  - betete ich zu Gott und bat ihn, mir doch einen geeigneten Gynäkologen zu zeigen, der für mich ideal ist. Bei dem ich mich gut aufgehoben fühle und mit meinen Ängsten und Sorgen verstanden werde. Bei meiner Therapeutin angekommen, erzählte ich ihr von meinem Arztbesuch. Sie stand auf, ging aus dem Zimmer und kam mit einem Zettel, auf dem die Adressen eines Gynäkologen stand, wieder zurück.

Göttliche Fügung? Ja - so etwas gibt es. 




Donnerstag, 2. Juli 2015

Wo ich bin? Was ich tue?

Okay - es kommt glaub net so gut, wenn man sich in einem Brustkrebsblog nicht meldet. Aber ich  kann euch beruhigen. Mit geht's gut. Deswegen möchte ich hier - angeregt durch einen anderen Blog - ne Plauderecke einrichten. 

Kommt, setzt euch einfach hier zu mir auf die Bank und wir plaudern ein wenig :-)


Das Bild darf ich mit freundlicher Genehmigung eines Facebook-Freundes benutzen :-)